Perdika ist eine Kleinstadt mit rund 12 Gemeinde-Badebuchten bzw. Stränden (u. a. Karavostasi, Arilla und Stavrolimena). Das eigentliche Dorf liegt etwa 1,5 km von der Küste entfernt und hätte für uns beinahe keine Beachtung gefunden, weil z. B. Parga oder Syvota eher die bekannten Anziehungspunkte sind. Dann hätten wir aber wirklich etwas verpasst. In Perdika gibt es eine Polizeistation, eine Post, Geldautomaten, kleine Supermärkte, eine Fleischerei, Bäckerei und eine Apotheke.
Das Highlight ist aber der „Perdika Restaurants Square“, welcher unter diesem Namen auch bei Google Maps zu finden ist. Eine Taverne reiht sich an die nächste, dazwischen liegen Bars, Eisdielen und Geschäfte. Hier wird alles angeboten, vom griechischen Fast Food bis zur gehobenen Küche.
Im Zentrum treffen sich die Menschen – Urlauber neben Einheimischen – in einer typisch griechischen Atmosphäre. Unsere Lieblingsbar ist die „OASIS-Bar“ geworden: Hier sitzt man mittendrin, es gibt gute Musik, eine sehr nette Bedienung und die Preise sind okay.
Die komplette „Meile“ ist etwa 300 Meter lang; die Hälfte davon ist autofrei.
Am Ende der Straße gibt es einen Aussichtspunkt – von hier aus kann man einen wunderbaren Sonnenuntergang genießen.
Auf der Anreise nach Karavostasi sind wir zunächst mit dem Auto durch Perdika gefahren und haben nicht sofort erkannt, welch kleine Perle der Ort ist. Sicherlich gibt es spektakulärere Orte, aber hier findet das echte Leben statt und Perdika ist eine sehr gute Alternative zu Parga und Syvota, wo es doch oft recht überfüllt ist.













