Wer einen schönen Sonnenuntergang genießen möchte, der sollte sich nach Monolithos aufmachen; genauer gesagt zur Festung Monolithos / Κάστρο Μονολίθος.
Die Festung befindet sich auf einem Felsen und ist (für Autofahrer) recht gut ausgeschildert.
Das Monolithos Kastell ist eine sehr eindrucksvolle mittelalterliche Burgruine im Südwesten der Insel. Die Burg wurde im 15. Jahrhundert von den Johannitern (Rittern des Johanniterordens) erbaut, die Rhodos von 1309 bis 1522 beherrschten. Sie diente als Schutzfestung gegen osmanische Angriffe und als Signalstation, um Nachrichten schnell über die Insel und bis zum Festland zu übertragen. Nach der Eroberung der Insel durch die Osmanen 1522 verlor sie ihre strategische Bedeutung und verfiel allmählich.
Das Kastell thront auf einem 236 Meter hohen Felsen – daher auch der Name „Monolithos“ (griechisch für „einzelner Stein“ oder „Monolith“). Diese spektakuläre Lage macht die Burg zu einem der meistfotografierten Orte der Insel. Von oben hat man einen atemberaubenden Panoramablick auf die Ägäis und die umliegende Küstenlandschaft. Wenn der Sonnenuntergang alles in goldgelbe Farben taucht, ist es einfach nur atemberaubend.
Die Burg selbst ist weitgehend eine Ruine, es stehen innerhalb der Mauern aber noch zwei kleine Kapellen:
- die Agios Panteleimon-Kapelle (mit einem Fresko aus byzantinischer Zeit)
- die Agios Georgios-Kapelle











